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Die links abgebildete Ma- schine unterscheidet sich von der ca. ab Katalogjahr 1929 angebotenen durch eine verstärkte Teleskopgabel von Webb im Gegensatz zur serienmäßigen Gabel mit Reibdämpfer und eine an- dere Anordnung der dopp- elten Pilgrim-Pumpe zur Schmierung der Kurbel- wellenlager. Auch hat sie nicht mehr den Scott- typischen Röhrenkühler aus vernickeltem Kupfer. Bei der unterhalb des Zylinderfußes sichtbaren Chromstange handelt es sich nicht um ein Pleuel, wie mancher Laie nach flüchtigem Betrachten zu erkennen glaubte, sondern lediglich um einen Spannbügel, der die runden  Inspektionsdeckel des Kurbelgehäuses andrückt. Der seit 1908 gebaute wassergekühlte 2- Zylinder Zweitaktmotor mit 498 ccm hat Nasenkolben und eine nur 2- fach mittig rollengelagerte "über- hängende" Kurbelwelle mit 180°- Versatz der Hubzapfen und ohne äussere Hubscheiben. Ebenfalls gut erkennbar, die beidseitig vom AMAL TT- Vergaser aufgeschraub- ten Überströmkanäle. Unter dem Alugehäuse hinter dem Motor be- findet sich das SCOTT-Dreigang- Getiebe und eine Trockenkupp- lung, die über Kette von einem neben der zentralen Schwungschei- be montiertem Ritzel angetrieben wurde. Rechts vom Schwungrad befindet sich ein Ritzel für den offenen Kettenantrieb des B.T.H-Zündmagneten, der bei bei einem 2-Zyl. 2-Takter somit doppelt so schnell (also mit Kurbelwellendrehzahl) wie bei 4-Taktern drehen mußte und durch den 180°-Versatz der Hubzapfen auch noch doppelt soviele Zündfunken liefern mußte. Nach dem Abnehmen der beidseitigen Deckel hatte man freie Sicht auf den Hubzapfen mit rollengelagerten schlanken Messerpleueln. Die ungewöhnliche, ursprünglich zur Erhöhung der Vorverdichtung im Kurbelgehäuse entwickelte Bauweise, wurde erst mit Produktionsende des Scott- Nachfolgers SILK 1972 aufgegeben. Leistungsangabe (mit Vorbehalten): um die 30 PS bei 5000 U/min.
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