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Bahnsport-Lexikon Seite 1
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Desmodromische Ventilsteuerung
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Die links abgebildete Desmodromische Ventilsteuerung mit drei Nockenwellen wurde von Ducati- Ingeneur Taglioni konstruiert. Dieser Motor, eingebaut in einer 125 ccm GP- Maschine gewann mit dem Italienischen Piloten Degli Antoni den GP von Schweden 1956 und animierte die Werksleitung weiterhin auf diese Art von Ventilsteuerung zu bauen. Das erste Serien- Straßenmotorrad mit Desmodronic war 1968 die Ducati Mark3 Desmo 350. Danach kamen 1970 das erste Vierventil Motorrad und als letztes 2000 die 996R mit Zweizylinder Twin-Motor und 4 Ventilen pro Zylinder auf den Markt. Dieser Motor gibt 100 KW(136 PS) bei einer Drehzahl von 10200 /min. ab.
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Ducati-Desmodronic 2001
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nach jeden Lauf geschmiert werden muß. Auch wird die Kette im Betrieb, ob der großen Kräfte sehr heiß, so das das Schmiermittel einen Teil seiner Wirkung verliert. Diese Problematik hat ein Zahnriemen nicht, er ist nicht nur in der Lage große Kräfte zu übertragen, sondern auch betriebssicher, geräuscharm und wartungsfrei.Auch längt sich ein Zahnriemen , entgegen herkömmlicher Meinung, nicht. Deswegen ist eine Vollverkapselung des kompletten Riementriebs vonnöten, da schon ein kleiner Fremdkörper, der sich zwischen Riemen und Zahnrad setzt, unweigerlich zum reißen des Riemens führt. Dieses haben auch die aktiven mittlerweise erkannt und dichten den Zahnriemendeckel zusätzlich mit Isolierband o.ä. ab
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Polychloropen-Riemenrücken
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Glascord-Zugstränge mit S/Z-Drehung
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Polychloropren-Zähne
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Polyamid Gewebe
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Ein sogenannter Trapezzahnriemen,bei dem die Zähne Trapezförmig angeordnet sind.Der Zahnabstand beträgt hier t = 9,525 mm und die Höhe der Zähne hs = 4,5mm Die Glascord-Zugstränge sind hier von entscheidener Bedeutung, da sie ein längen des Zahnriemens verhindern. Neben dem Trapezprofil,gibt es auch Zahnriemen mit Rundprofil. Hersteller ist , neben einigen Ausländischen Firmen,wie die amerikanische Firma DAYCO,die Fa.Conti-Tech in Hannover.
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Dayco-Zahnriemen Typ 800 Plus 8 Dieser Zahnriemen besteht aus Neopren, wobei PLUS bedeutet, das der Zahnriemen bei gleicher Riemenbreite die doppelte Leistung wie ein RPP- Standardriemen überträgt.
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2. Kurvenfahrt
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Der Motorradfahrer muß die bei Kurvenfahrt entstehenden Fliehkräfte durch schräglegen der Maschine ausgleichen. Er muss also die Ge- wichtkraft des Motorrads inklusive seines eigenen Gewichts, soweit in die Kurve verla- gern, das in einem gedachten Kräfteparaello-
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gramm aus Fliehkraft und Schwerkraft (beide greifen im Gesamtschwerpunkt an) die Resultierende aus beiden Kräften auf der Reifenaufstandsfläche verläuft. Der Neigungswinkel hängt demzufolge vom Kurvenradius, der gefahrenen Geschwindigkeit und der Lage des Gesamt Schwerpunktes sowie der Reifenbreite ab. Wie das Bild unten verdeutlicht, gibt es drei verschiedene Techniken eine Kurve zu durchfahren:
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Ermittlung von Schwerpunkt und Schwerkraft
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Drift
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Zu den drei oben genannten Arten eine Kurve zu durchfahren, kommt bei Speedway- und Langbahnrennen noch der sogenannte “Drift “. Hierbei führt das wegrutschende Hinterrad zu einem starken Übersteuern der Maschine. Der Fahrer muß den Lenkeinschlag zurück- nehmen, ja sogar entgegen dem Kurvenverlauf einschlagen, um den Kurvenradius beizubehalten. Da ein wegrutschendes Hinterrad nur sehr schwer zu Kontrollieren ist, wird die Maschine durch das ausgestellte Bein ausbalanciert. Je besser ein Fahrer dieses Ausbrechen des Hinterrades unter Kontrolle hat, desto schneller kann er die Kurve durchfahren. Deshalb nennt man perfekte Speedwayfahrer auch “Driftkünstler”.
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Als Kraftstoff für Bahnmotorräder wird reines Methanol verwendet.Beim Methanol handelt es sich,wie bei allen Kraftstoffen,um eine Kohlenwasserstoffverbindung mit der Chemischen Formel CH3OH .Dieser Methylalkohol ist hochgradig giftig und führt beim Menschen schon nach Einnahme kleinster Mengen zur Erblindung.
Vorteile von Methanol als Kraftstoff: Methanol hat eine sehr saubere Verbrennung und gibt daher keinerlei schädliche Stoffe an die Umwelt ab.Ein weiterer Vorteil ist die sehr hohe Klopffestigkeit von 160 ROZ (Superbenzin 95 ROZ), welche eine viel höhere Verdichtung der Motoren erlaubt. Da Methanol bereits sehr viel Sauerstoff in seinen Molekülen enthält,kann man Alkohol-Luftgemische sehr stark anreichern ,das heißt, es braucht nur sehr wenig Verbrennungsluft zugeführt werden. Der Luftbedarf bei der Verbrennung von 1kg Methanol beträgt lediglich 6,4 kg, während man für die Verbrennung von 1kg Benzin immerhin 14,7 kg Luft benötigt. Durch die hohe Verdampfungswärme entsteht eine starke Innenkühlung des Zylinders, weshalb die Kühlrippen bei Alkoholmotoren wesentlich kleiner ausfallen können und dadurch Gewicht eingespart werden kann. Nachteile des Methanols: Neben der Giftigkeit, hat Methanol die Eigenschaft Kondenswasser aus der Luft aufzunehmen und darf deshalb nur in geschlossenen Behältern gelagert werden. Auch ist der Kraftstoffverbrauch wegen des geringen Heizwertes (Energiegehalts) des Methanols von 4700 kcal/kg etwa doppelt so hoch wie der von Benzin (9800 kcal/kg).Methanol brennt mit unsichtbarer Flamme, was in der US-CART- Serie, wo ebenfalls mit Methanol gefahren wird, bisweilen zu irritationen führt wenn sich beim Tanken verschütteter Kraftstoff an der heißen Auspuffanlage entzündet.
Für weitere Infos über Methanol hier klicken>>>
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Aufgabe der Kupplung ist es, den Kraftfluß zwischen Motor und Getriebe zu unterbrechen. Bei eingelegten Gang und gezogener Kupplung, steht das Getriebe still. Läßt der Fahrer den Kupplungshebel los, wird die Motorkraft allmählich zum Getriebe und von dort zum Hinterrad übertragen. Die Kraft wird von der Kurbelwelle über Zahnriemen, oder Kette, auf den Kupplungskorb (1) übertragen. Der Kupplungskorb ist drehbar auf der Getriebe Eingangswelle gelagert. Die Kupplungsreibbeläge greifen mit ihrer Außenverzahnung in den Kupplungskorb. Zwischen den Reibbelägen, (drei bis fünf) befindet sich jeweils eine Stahlscheibe, die eine Innenverzahnung hat und in die Kupplungsnabe (2) eingreift. Die Kupplungsnabe ist fest mit der Getriebewelle verbunden. Durch eine Druckplatte und Federn werden Reibbeläge und Stahlscheiben gegeneinander gepreßt, so das eine Kraftschlüssige Verbindung entsteht. Kuppelt der Fahrer aus, drückt die Kupplungsdruckstange (3), gegen die Druckplatte und hebt diese entgegen der Federkraft an, so daß sich Reibbeläge und Stahlscheiben voneinander lösen und Kupplungskorb und Kupplungsnabe gegeneinander drehen können. Die Druckstange wird durch die hohlgebohrte Getriebewelle zur Rückseite des Getriebes geführt und wird dort durch den Ausrückhebel , der wiederum über den Kupplungszug mit dem Kupplungshebel am Lenker verbunden ist, betätigt.
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Seitenansicht einer Lamellenkupplung
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Hydraulische Kupplungsbetätigung
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Kupplungsgeberzylinder mit Ausgleich- behälter
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