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Carbon-Teile
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Carbon
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Carbon Teile sind heute im Motorsport nicht mehr wegzudenken und werden im Bahnsport hauptsächlich für Verkleidungen verwendet. Bei Carbon handelt es sich um Kohlefaserverstärkten Kunststoff (CFK) der extrem Bruchfest ist und eine hohe Steiffigkeit aufweist. Ausserdem ist Carbon um 80 % leichter als Stahl wobei es fast die gleiche Belastbarkeit aufweist und viermal stärker belastet werden kann als Aluminium. Da der fertige Werkstoff erst bei der Formgebung entsteht, hat hier die Verarbeitung entscheidenen Einfluss auf die Werkstoffeigenschaften wie Festigkeit und Steifigkeit. Weitere Vorteile von Carbon sind seine ausgezeichnete Witterungs- und Hitzebeständigkeit weshalb es sich auch für Motor und Auspuffverkleidungen eignet. Der Hauptvorteil aber liegt natürlich bei seinem günstigen Gewicht bei gleichzeitig höherer Festigkeit. Ein kompletter Gespannsatz aus Carbon ist im Vergleich zum normal verwendeten Gespannsatz aus GFK(Glasfasern) um bis zu 3 Kg leichter.
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Alle Teile werden bei Berger-Carbon mit Epoxidharzen und im Unterdruckverfahren hergestellt. Dabei wird ein Unterdruck von ca. 0,2- 0,8 bar erzeugt, welcher einen Anpressdruck der Laminate von ca 250-800 Gramm pro cm² erzeugt. Der Vorteil dieses Verfahrens liegt darin, dass die einzelnen Gewebe miteinander verpresst werden und das überschüssige Harz in einem speziellem Gewebe aufgefangen wird, welches am Ende des Herstellungsprozessen wieder entfernt wird. Das Endprodukt wird somit leichter und gleichzeitig stabiler als ohne Unterdruckverfahren. Am Ende des Herstellungsprozesses werden die Produkte in mehreren Arbeitsgängen mit einer speziellen Schleifpaste bearbeitet und anschliessend mit einer Hochglanzscheibe poliert, wodurch die Teile ihre seiden glänzende Oberfläche erhalten. Welchen hervorragenden optischen Gesamteindruck ein mit Berger- Carbonteilen ausgestattetes Langbahnbike hinterlässt ist auf dem Bild links an der Maschine von Dennis Noordmann zu erkennen.
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Mittlerweile zählt alles was im Bahnsport Rang und Namen hat zu den Kunden von Berger-Carbon. Einer der ersten der die günstigen Angebote von Berger-Carbon nutzte, war kein geringerer als Multi-Weltmeister Gerd Riss. Heute zählen aus der Soloklasse Sirg Schütz- bach, Stephan Katt, Bernd Diener, Ramon Stanek, Thomas Stange, Matthias Schultz usw. zu seinen Kunden. Aus der Gespannklasse vertrauen die Spitzenpiloten Matthijssen, Kunert, Venus, Detz und viele weitere auf Berger Produkte. In der B-Lizenz ist fast ein Drittel der Fahrer mit Berger-Teilen unterwegs, was allein schon zeigt wie kostengünstig diese Teile angeboten werden. Auch das Angebot wird ständig erweitert ,so das heute komplette Sätze für Speedway, Langbahn , Gespanne und sogar für Eisspeedway angeboten werden. Aber auch einzeln sind Zahnriemendeckel, Radscheiben, verschiedene Kotflügel, Auspuffhalterungen, Sitzplatten usw. erhältlich. Gerade erst wurde das Angebot um eine Batterieabdeckung für den Audi TT erweitert. Weil Dirk Berger selbst noch als aktiver Bahnfahrer auf den Rennplätzen präsent ist, weiss er sehr genau welches Design gerade gewünscht ist und kann dementsprechend schnell auf Trends reagieren. Da das ganze bisher noch von Dirk Berger allein als Nebengewerbe betrieben wird, sind Lieferzeiten von etwa 3-4 Wochen die Folge.
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Für weitere Auskünfte sowie Preise und Lieferbedingungen steht ihnen Dirk Berger gern telefonisch oder per Mail zur Verfügung:
Adresse : Dirk Berger Telefon : 02597 /6900640 Krahlkamp 13 Mobil : 0172-7675552 oder per Mail 48308 Senden
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Motorentechnik - Lang,-und Kurzhubmotoren
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In Fachzeitschriften und auch in Gesprächen mit Motorenspezialisten ist immer wieder die Rede von Lang,- und Kurzhubmotoren. Wir wollen hier einmal die Vor- und Nachteile der beiden Motorentypen näher betrachten. Von einem Langhubmotor spricht man ,wenn der Weg, den der Kolben zwischen unteren und oberen Topunkt zurücklegt grösser als der Durchmesser der Zylinderbohrung ist. Beim Kurzhubmotor ist es genau umgekehrt, denn hier ist die Zylinderbohrung grösser als der Hub.
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Sind Zylinderdurchmesser und Kolbenhub gleich gross, so spricht man von einem Quadrathuber.Teilt man den Hub(s) durch den Zylinderdurchmesser (d) so erhält man das Hubverhältnis (k). ( k = s / d ). Das Hubverhältnis ist beim Kurzhuber kleiner als 1 und beim Langhuber grösser als 1.
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Ein weiteres Maß für den Konstrukteur stellt die mittlere Kolbengeschwindigkeit dar. Sie liefert einen zuverläs- sigen Wert über die im Motor wirkenden Massenkräfte und Beanspruchungen. Denn je höher die Kolbenge- schwindigkeit um so größer die Belastung des Pleuels beim Abbremsen des Kolbens. Da der Kolben bei einer Kurbelwellenumdrehung zweimal den Hub (s) zurücklegt und dabei seine höchste Geschwindigkeit erreicht wenn Pleuelstange und Kurbelwange etwa einen rechten Winkel bilden, ergibt sich für die Berechnung folgende Formel: 2 x Hub x U/min 60 Somit hätten wir zum Beispiel beim JAWA 884 Motor mit 77mm Hub und einer Drehzahl von 8000/ min.einemittlere Kolbengeschwindigkeit von:
2 x 0,077 x 8000 = 20,5 m/s 60
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wobei die Kolbengeschwindigkeit in Metern pro Sekunde angegeben wird. Die mittlere Kolbengeschwindigkeit beträgt etwa 65% der Kolbenhöchstgeschwingigkeit. Langhubmotoren erreichen eine höhere Kolbengeschwindigkeit als kurzhubige Motoren. Da sich die Kolbengeschwindigkeit aber wegen der Massenkräfte nicht endlos erhöhen läßt , muss bei der Suche nach höherer Motorleistung entweder der Hubraum oder die Verdichtung erhöht werden. Da eine Hubraumvergrößerung bei Bahnmotoren wegen der Reglementierung ausscheidet, bleibt nur der Weg einer Erhöhung der Verdichtung. Der langhubige Motor bietet insgesamt ein großes Potenzial zur Verbesserung des Wirkungsgrades, insbesondere im Zusammenhang mit der Vier-Ventil-Technik. Der Grund liegt in der Zunahme des Wirkungsgrades bei Verdichtungserhöhung, die beim Motor mit längerem Hub größer sein kann als bei Motoren mit kurzem Hub, wodurch bereits bei niedrigen Drehzahlen ein hohes Drehmoment erzielt wird. Wegen seines hohen Drehmoments kann beim Langhuber eine längere Übersetzung gewählt werden, wodurch wiederum die Motordrehzahl und damit die Kolbengeschwindigkeit abgesenkt wird
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Wurden Kurzhubmotoren früher überwiegend auf Kurzbahnen eingesetzt, so hat sich dieser in den letzten Jahren auch auf der Langbahn durchgesetzt, weil auch hier hohe Motordrehzahlen, ein spontanes Ansprechverhalten und ein nahezu gleichbleibendes Drehmoment im gesamten Drehzahlbereich gewünscht werden. Wegen dieser Eigenschaften kommen Speedwaymotorräder mit nur einem Fahrgang aus. Rein wirtschaftlich gesehen sind Langhubmotoren klar im Vorteil, weil hier der Wirkungsgrad, der Kraftstoffverbrauch und auch die Abgasemissionen günstiger sind, allerdings spielen diese Faktoren bei Bahnmotoren eine eher ungeordnete Rolle.
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Jawa 889 Kurzhubmotor mit 90 mm Bohrung und 77 mm Hub. (Hubverhältnis = 0,85)
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