 |
|
 |
|
 |
Leider gibt es meines Wissens nur noch zwei Hersteller von Speedwayreifen, was dazu geführt hat, das Speedwayreifen relativ teuer erkauft werden müssen. Die Tschechische Firma MITAS a.S. welche bis zur Übernahme von BARUM durch die Continental AG auch die Barum-Motorradreifen produzierte und die Firma MEFO in Röthlein teilen sich mit einem gut verzweigtem Vertriebsnetz , den europäischen Markt. Wobei die 1977 gegründete Firma MEFO als Generalimporteur für BARUM-Reifen begann, aber seit BARUM 1997 durch CONTI übernommen wurde, eigene Reifen unter der Bezeichnung “MEFO- Sport-Motorradreifen” vertreibt. MEFO-Reifen können nur über den Vertrieb bezogen werden, da ein direkter Verkauf an den Endverbraucher nicht vorgesehen ist. In der FIM-Reifen Homogolationliste steht zwar noch ein DUNLOP mit der Bezeichnung 3.75 - 19/336 CT. doch ist dieser Reifen in Deutschland nicht im Zweiradhandel erhältlich. Seit dem 01.01.2011 ist der Vertrieb der Motorradreifen der Marke MITAS für den deutschen Markt auf die CGS-Reifen Deutschland übergegangen.( Siehe auch Mitas bei Facebook)
|
Die FIM hat für die verschiedenen Bahnsportdisziplinen unterschiedliche Reifenvorschriften erlassen, die hier im einzelnen erläutert werden. Speedwayreifen (Hinterrad) - Die Gesamtbreite des Hinterreifens (O)darf 100 mm nicht überschreiten - Die Profiltiefe (A) darf max. 8mm betragen, alle Stollen müssen die gleiche höhe haben. - Der Abstand zwischen den Stollen(B) darf nicht größer als 9,5 mm in der Breite und 13mm in Längsrichtung(C) betragen - Der Abstand der Stollen die an der Reifenschulter verlaufen (D) darf höchstens 22 mm betragen - Der Profilabstand (E) darf die Reifenbreite nicht vollkommen einnehmen ohne von einem Stollen unterbrochen worden zu sein. - Alle Stollen auf der Lauffläche(außer der Stollen auf der Reifenschulter) müssen eine rechteckige Form haben - Die Stollen können vom Hersteller mit je drei, maximal 0,5mm breiten, Rillen versehen werden. Eine Nachträgliche Veränderung der Stollen wie sie früher üblich war, ist ausdrücklich untersagt. - Jeder Reifen muß wenn er gedreht wird das gleiche Profilerscheinungsbild aufweisen (wie in Abb.G1)
|
|
 |
|
|
|
 |
Reifen für Langbahnmotorräder
|
|
|
|
 |
 |
|
 |
|
Hinterreifen für Langbahnmotorräder müssen einen Felgendurchmesser von 22” haben. Die Reifenbreite darf dabei höchstens 100 mm betragen und die Profiltiefe sollte max.11mm aufweisen. Der vom Hersteller gelieferte Reifen darf weder verändert noch nachgeschnitten werden.
Für Vorderreifen bei Langbahnmaschinen gibt es keinerlei Beschränkung von Größe und Art des Reifens.
|
|
|
 |
|
|
|
Links der klassische Vordereifen in der Größe 2.75 -23 48 P TT (MITAS SW-2).Er wird sowohl auf der Langbahn als auch bei Speedwaybikes verwendet. Rechts der Grasbahn-Hinterradreifen in der Größe 2.75 -22 50P (MITAS SW-03). Er hat einen relativ großen Profilabstand und garantiert neben guten Grip auch eine hohe Selbstreinigung
|
|
|
|
 |
|
|
 |
|
MITAS SW-05
|
|
 |
 |
|
Der MEFO Hinterradreifen trägt die neue Europäische ECE-Norm, nach der Reifengrößen auch bei Motorrädern nicht mehr in Zoll sondern in Millimetern angeben werden.Beim MITAS SW-05 handelt es sich um einen Sandbahnreifen mit 19” Durchmesser und sieben Lamellen in den Stollen. Dieser Reifen mußte z.B.beim Langbahnfinale 2004 in Neuseeland verwendet werden.
|
 |
 |
|
Reifen für Eisspeedwaymotorräder
|
 |
 |
|
Jahrzehntelang wurden beim Eisspeedway normale Speedwayreifen verwendet, bei denen die Stollen abgeschnitten und dann die Spikes eingeschraubt wurden. Seit ein paar Jahren gibt es sowohl von MITAS wie auch von MEFO einen speziellen Eisspeedwayreifen mit einer besonders stabilen Karkasse und einer besonderen Reifenmischung für besseren Grip und stabiles Kurvenhandling. Die Reifen sind außen völlig Profillos und weisen lediglich eine Schraffur auf die das gleichmäßige anbringen der Spikes erleichtert.
|
 |
|
|
 |
|
Spikes bestückter Reifen
|
|
|
|
 |
 |
|
Eisspeedway Vorderreifen dürfen einen Felgendurchmesser von max.23” aufweisen und eine Breite von höchstens 100 mm haben.An der rechten Seite des Vorderreifens dürfen keine Spikes angebracht werden,die über die an der Außenkante des Reifens an seiner breitesten Stelle angelegte senkrechte Tangente hinausragen. Eisspeedway Hinterreifen dürfen maximal 21” Zoll Durchmesser haben und ebenfalls nur 100 mm breit sein. Über die Beschaffenheit, Größe und Anbringung der Spikes wurde bereits an anderer Stelle dieser Webseite berichtet (siehe Eisspeedwayreifen und Spikes)
|
 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
Vertrieb von MEFO Eisspeedwayreifen
|
|
|
|
In Deutschland fungiert Ex-Fahrer Jürgen Liebmann Ansprechpartner für MEFO-Eisspeedwayreifen Tel.08031-2248121 Schweden : Bjuv´s Speedwayservice (Claus Thörgensen) Tel.0046-225-13806 Finnland : Bohus R (Matti Pöysä) Tel. 00358-5-379-1646 Schweiz : MOTO-World (Franz Peterhans) Tel. 0041-71-6482801 Tschechien: MEFO Sport Centrum (Vaclav Juzek) Tel. 00420-383-389001 www.mefo.de
|
|
|
|
Produktinformation MITAS Reifen unter
|
|
|
|
CGS-Deutschland GmbH Großer Kolonnenweg 23 30163 Hannover Tel. 0511/93617610 http://www.mitas.eu
|
 |
 |
|
Reifenbezeichnungen
|
 |
 |
|
Reifenbezeichnungen werden zum größten Teil immer noch in Zoll angeben,wenngleich auch immer öfter (wie z.B.bei MEFO) die seit dem 1.10.1998 gültige ECE-R 30 bzw.ECE-R75 Norm zum tragen kommt.Ich will hier beide Bezeichnungen einmal entschlüsseln.
|
 |
 |
 |
|
MEFO 70/100-21 ISW-R 50P
|
|
|
|
70 = Reifenbreite in mm / = Breiten/Höhenverhältnis 100 = Reifenhöhe ist hier 100% der Reifenbreite 21 = Reifendurchmesser in Zoll ISW = I= Ice, SW für Speedwayreifen R = Rear,Hinterreifen (F-Front) 50 = Tragfähigkeit lt.Tabelle 50 = 190 KG P = Geschwindigkeitsindex (P = 150 km/h)
|
|
|
|