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Im Jahre 1950 nahm er sogar am berühmten TT- Rennen auf der Insel Man teil. Sein 1958 eröffnetes Geschäft errichtete er auf dem Grundstück hinter seinem Elternhaus an der High Road Leyton in Ost-London. Auf seinen Fahrgestellen, die in über zwanzig Ländern exportiert wurden , gewann nicht nur Egon Müller seine Welt- meistertitel. Hagon selbst konzentrierte sich ab 1964 auf Drag-Racing, die er natürlich auf selbstgebauten Fahrgestellen bestritt. Die ersten Jahren blieb hier allerdings der Erfolg aus, was Hagon aber nur noch mehr anspornte all seine Energie in die Weiterentwicklung seiner Bikes zu stecken. So experimentierte er unter anderen mit verschiedenen Nocken und einer Kraftstoff Direkteinspritzung. Für das Jahr 1965 baute er ein neues Dragbike mit einen 1260 ccm V-2 Jap Motor den er mit einem Kompressor versah. Im Sommer 1967 unterbot Hagon in Duxford als erster Fahrer der Welt überhaupt die 10 Sekunden Marke für die Viertelmeile. Ein Jahr später dann stellt Hagon beim Meeting auf dem Luftwaffenstützpunkt in Hornington in Suffolk im dritten Versuch mit 206,54 Meilen einen neuen Geschwindigkeits- weltrekord für die fliegende Meile auf. Nach einer Siegesserie von 28 Rennen in den er ungeschlagen blieb, beschloss Hagon 1969 sich vom Rennsport zurückzuziehen um sich nur noch seinem Geschäft zu widmen. Hagon´s Weltre- kordmaschine wurde nach Australien verkauft, befindet sich heute aber wieder in den Besitz von Alf Hagon, weil der Käufer damit nicht zu recht kam. Als 1985 Hagon`s längjähriger Stoßdämpferlieferant Girling Shocks die Produktion einstellte kaufte Hagon die Produktionsanlagen und stellt nun in einer modernen Fabrik in Hennegau in Essex die weltberühmten HAGON Shocks her, die heute bei vielen Motorradherstellern zur Erstausrüstung gehören. Alf Hagon hat seine Firma längst an seinen Sohn Martin übergeben und lebt heute auf seiner Farm in Essex wo er sich die Zeit unter anderen mit Tontaubenschießen vertreibt, wozu er sich regelmäßig mit Martin Tatum, den Vater des Ex- Langbahnwelt- meisters trifft. Martin Hagon war in seiner kurzen Bahnsportkarriere ebenfalls sehr erfolgreich. So konnte er 1984 Grasbahneuropameister in Eenrum werden und belegte bei der Langbahn-WM 1987 in Mühldorf den 4. Platz. Heute ist Hagon Sponsor von verschiedenen britischen Clubs und unterhielt lange Zeit ein Team im Speedway-GP.
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Der heutige Firmeninhaber Martin Hagon Anfang der siebziger Jahre auf einem Hagon Juniorbike mit SUZUKI Motor
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Neben den normalen Speedway und Grasbahnbikes legte Hagon immer großen Wert darauf auch jugendlichen Nachwuchsfahrern preisgünstige und konkurrenzfähige Einsteigermodelle anzubieten. So baute er für jeden der mit einem Motor in seiner Werkstatt kam das passende Fahrgestell dazu.
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HAGON Juniorbike mit CZ-2 Takt-Motor
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Auch ein Husqvarna -Motor wurde verbaut
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Hagon Speedway Springerbike mit Conversions-Kit
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Mit dem links zu sehenden Umbaukit konnte man aus dem Hagon Speedwaybike (oben links) in kürzester Zeit ein Langbahnbike bauen. Die Motorplatten waren dabei für JAP oder Jawa Motoren erhältlich. Außerdem konnte man noch zwischen einem 19” oder 22 Zoll Hinterrad mit BARUM oder DUNLOP Bereifung wählen. Der Radstand beim Speedway- bike betrug 52” (1320 mm) und das Gesamtgewicht 81,6 kg. Bei der Rahmenfarbe hatte man die Wahl zwischen Hagon blau und einer grauen Hammerschlag Einbrennlackierung. Der Kraftstofftank in der für Hagon typischen Form war verchromt und fasste 2,5 Liter Methanol.
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Hagon Grasbahn Gespann mit Alu Monocoque und Leichtmetallrädern. Diese Gespanne mit Linksbei- wagen ähnelten sehr den auch bei Hagon erhält- lichen Crossgespannen und konnten mit verschie- denen Motor-Getriebekomponenten bestückt werden. Neben Weslake und Norton Motoren bot Hagon das Gespann auch mit 650 ccm, 725 ccm und 844 ccm YAMAHA Motoren an. Außerdem verfügte das Gespann an Vorder und Hinterrad über eine Scheibenbremse mit 23 Zentimetern Durchmesser. Der Lenkwinkel betrug 60° und das Gewicht mit YAMAHA-Motor lag dank Leichtbauweise bei nur 180 Kg.
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Alf Hagons Weltrekord JAP-Dragster mit dem er über eine 1 Kilometer lange Sprintstrecke aus dem Stand eine Geschwin- digkeit von 206 Meilen pro Stunde erreichte. Eine solche Komplettmaschine mit 1260 ccm JAP-V2-Motor konnte man später als Replica bei Hagon bestellen. In den Hagon Katalogen wurden stets auch Dragster Fahrgestelle und Ersatzteile angeboten.
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HAGON-LTR mit WESLAKE DOHC-Motor aus den acht- ziger Jahren
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Vielen Dank an Koos Meijer und Bennie Ludolphy für die zur Verfügungstellung des Katalog und Infomaterials
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