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Klaus Schippling, aus dem westfälischen Marl , betreibt nun bereits seit mehr als 20 Jahren einen Renndienst. Dabei hat Schippling nicht, wie man leicht annehmen könnte, ein Zweiradgeschäft, sondern verdient seinen Lebens- unterhalt als Heizungsinstallateur. Der Renndienst, den Verkauf von Bahnsportartikeln und die Reparatur von Bahnmotorrädern betreibt er nur hobbymässig nach Feierabend und am Wochenende. Da Klaus Schippling Ende der sechziger, Anfang der siebziger Jahre, selbst aktiv Grasbahnrennen bestritt, kennt er die Sorgen der Fahrer sehr genau, wenn zum Beispiel nach einem Sturz der Rahmen gerichtet oder geschweißt werden muß. Als dann sein Sohn Frank, in den achtziger Jahren, ebenfalls aktiv in den Bahnsport einstieg, übernahm der Senior nicht nur die Mechanikerrolle, sondern versorgte nebenbei auch noch andere Fahrer mit Reifen und sonstigen Ersatzteilen, wobei es dann bis heute blieb. Zusammen mit Klaus Dammermann konstruierte er 1986 ein revolutionäres Langbahnfahrgestell mit liegenden WESLAKE-Motor und Zentralfederbein, welches unter den Namen”SCHIDA”bekannt wurde. Besonders die Schweißkünste des Heizungsmonteurs sind bei den Fahrern sehr gefragt, denn hier ist der Fachmann in seinem Element und legt eine so saubere Schweißnaht um den gebrochenen Rahmen, das alle Hobbyschweißer vor Neid erblassen. Auch wenn er einen abgeschliffenen Stahlschuh mit neuem Stellit belegt, kommen die Fahrer aus dem Staunen nicht heraus, so sauber und gleichmäßig sieht die Arbeit nachher aus. Leider ist Stellit in Deutschland nur schwer zu bekommen und muß über England aus Amerika importiert werden, was die Sache nicht gerade billig macht. Neben allem, was ein Bahnfahrer so braucht, bietet Schippling auch Gebrauchteteile sowie täglichen Versand an. Auch hat er eine Kooperation mit der Firma MEFO abgeschlossen deren Reifen er anbietet.
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