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Bei dem Phillips-Butterfly, handelt es sich um einen Schwimmerkammerlosen Vergaser, der vom Briten Wal Phillips gebaut wurde. Wie bei allen Schwimmerlosen Vergasern, ist die Gefahr eines Motorschadens, durch Überflutung, sehr gross ,weshalb heute meistens ein zusätzliches Reservoir, mit Absperrhahn, vorgeschaltet wird. Die Funktion eines solchen Vergasers ist denkbar einfach: Der Rohrförmige Vergaser ist vor der Drosselklappe trichterförmig ausgebildet, wodurch die angesaugte Luft stark beschleunigt wird. Knapp oberhalb der Drosselklappe befindet sich die Bohrung für die Kraftstoffzuführung. Durch den in diesen Bereich starken Luftsog wird der Kraftstoff mitgerissen und verwirbelt sich mit der angesaugten Luft. Die angesaugte Kraftstoffmenge, wird nur durch den Öffnungswinkel der Drosselklappe und einer in der Kraftstoffeintrittsbohrung integrierten Düse bestimmt. Die Einbaulage dieses Vergasers ist variabel. Ursprünglich kommt dieser Vergaser aus dem Kart-Sport und ist inzwischen überholt. Marcel Gerhard hat Anfang der neunziger Jahre viel mit diesem Vergaser experimentiert.
Bei Wal Phillips handelt es sich um einen, 1998 verstorben, ehemaligen Speedwayfahrer aus Cambridge, der 1930, zusammen mit dem damaligen JAP- Konstrukteur Stan Greening, den JAP-Zweiventil-Bahnmotor konstruierte, der bis in den frühen siebziger Jahren Verwendung fand.
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Die Bing-Vergaserproduktion begann im Jahre 1932 als Fritz Hintermayr, der 1926 eine Firma zur Herstellung von Sätteln, Drehgriffen und Motorradteilen gegründet hatte, den Firmennamen von den Gebrüdern Bing kaufte. Nachdem der Firmengründer im Jahre 1966 verstarb, wurde die Firma in BING Power-Systems GmbH umbenannt und ist heute in Nürnberg Wetzendorf beheimatet. Dort produzieren heute über 200 Mitarbeiter täglich bis zu 6000 Vergaser und Drosselklappenstutzen für die Zweirad,- und Automobilindustrie. Allein 35 verschiedene Vergaserfamilien, die es alle in verschiedenen Ausführungen gibt, werden zur Erstausrüstung an Motorenhersteller in der ganzen Welt verschickt
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Dieser Bing Querstrom-Vergaser mit der Typen- bezeichnung 54 war bis vor wenigen Jahren einer der am meisten verbauten Vergaser im Bahnsport. Das Gehäuse des Schiebervergasers mit Nadel- Teillast- steuerung besteht aus Aluminium und ist für einen Vergaser seiner Größe sehr leicht, was ihm für den Motorsport so interessant machte. Außerdem verfügt dieser Vergaser über eine Starteinrichtung und einem Leerlaufsystem.
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MBR-Vergaser mit Schwimmerkammer, hier montiert auf einem liegenden GM- Motor. Bei Vollast wird der Sog im oberen Bereich des Lufttrichters so stark, das über den hellen transparenten Schlauch, rechts in der Bildmitte zu sehen, zusätzlich Kraftstoff direkt aus der Schwimmerkammer angesaugt wird. (Vollastanreicherung)
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