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Der GM-Motor arbeitet nach den OHC-Verfahren, d.h. mit einer mittig im Zylinderkopf liegenden Nockenwelle für die Betätigung der jeweils zwei Ein- und Auslaßventile. Das Nockenwellenzahnrad hat hierbei doppelt soviele Zähne wie das Kurbelwellenrad. Die Ventile werden über Kipphebel betätigt. Um die Reibverluste beim Öffnen der Ventile gering zu halten, sind die Kipphebel mit einem Rollenlager versehen, welches die Nock- enbahn abfährt. Die Kipphebel sind auf einer gemeinsamen Welle angebracht und arbeiten parallel.um Einstellen des Ventilspiels, sind die Kipphebel mit Einstellschraube und Kontermutter versehen. Das Ventilspiel wird bei kaltem Motor eingestellt und beträgt für das Einlaßventil 0,10 mm und für das Auslassventil 0,15 mm. Die
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Kipphebelwelle ist Nadelgelagert. Bei diesen Bildern handelt es sich um einen gebrauchten GM- Zylinderkopf aus dem Jahre 2000. Auf dem linken Bild wurden nur die Kipphebelbrücke und die Kipphebel entfernt, während rechts bereits die Ventilfedern und die Ventile selbst ausgebaut wurden.
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Der Ausbau der Ventile ist ohne Nockenwellen- demontage möglich.
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Der GM-Motor wird ständig weiterentwickelt,auch wenn dies von außen nicht immer gleich sichtbar ist.
So wurde 2001 die Abdichtung des Zündgehäuses durch Einbau eines integrierten Gummiformteils verbessert, sowie in 2002 die Einlaß- ventile um 0,5 mm verlängert, so das sie jetzt um dieses Maß weiter in den Brennraum ragen. Für 2003 stehen eine ganze Reihe Änderungen an, so wurden die Kipphebellager, zwischen den Ventilen, um 1mm vergrössert, wobei der Außendurchmesser der Lagerschale gleichblieb. Es wurden lediglich die Nadeln des Lagers im Durchmesser um 0,5 mm verringert. Man erhofft sich durch diese Maßnahme eine Verringerung der Torsion an dieser Stelle um 30%. Desweiteren wurde die Kanalführung im Zylinderkopf verbessert sowie der Durchmesser des Auslasskanals verkleinert, wodurch für die Tuner bessere Möglichkeiten für die individuelle Gestaltung der Kanalführung geschaffen wurden
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GM-2003 Zylinderkopf nach Tuning
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Gut zu erkennen: Auslaßkanäle aus Rotguss
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Anders als bei den ersten GM-Motoren ,die mit einem Kupferdichtring zum Zylinder hin abgedich- tet wurden,verfügen die neueren Ausführungen über keinen im Zylinderkopf eingearbeiteten Dicht- bund,sondern werden mit einer 0,9 mm starken sogenannten “Sandwich”-Zylinderkopfdichtung montiert,wobei zwischen zwei dünnen Alublechen eine Kupferschicht enthalten ist.
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Gravierende Änderungen gibt es bei GM in diesen Jahr nicht. Dennoch wird auch dieser Motor ständig weiterentwickelt. Für das Jahr 2005 hat man einige kleinere Änderungen in die Produktion einfließen lassen.So hat man den Einlaßkanal nun Oval gestaltet damit die einströmenden Frischgase ohne Umlenkung zu den Einlaßventilen und damit in den Brennraum gelangen. Weiterhin wurden die Teller der Auslaßventile von 30 auf 29 mm Durchmesser verkleinert.
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