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Urtyp des GM-Motors mit der Bezei- chnung SP hier im Fahrgestell von Uwe Riemann in Vechta 1984
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Die Merkmale dieses Motors: Ein einfaches Vorgelegezahnrad reduziert die Drehzahl auf halbe Motordrehzahl. Die obenliegende Nockenwelle (SOHC) betätigt die vier Ventile über sogenannte Gabelkipphebel.Der Durchmesser der Einlaßventile betrug 33,5 mm und der der Auslaßventile 29mm. Der Motor wurde als Kurz- und Langhuber entwickelt. Beim Kurzhuber war das Bohrung/Hub- Verhältnis 86 x 86 mm und beim Langhuber 84x 89 mm. Die Zündung erfolgt durch Zündkontakt und Zündbox. Hauptvorteil dieses Motors war sein geringes Gewicht von nur 26 kg.
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Wassergekühlter Lantenhammer-GM
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Otto Lantenhammer,der bekannte Tuner aus Moosmühle,hatte 1996 den Trend im Lanbahnmotorenbau erkannt,der immer mehr Leistung durch höhere Drehzahlen lautete.Was bei den Luftgekühlten Motoren, auf kurzen Bahnen mit geringen Vollgasanteil gerade noch gut geht,führt auf der 1000-Meter Bahn immer öfter zum Motorschaden durch Überhitzung. Da die Vorschriften keine Verwendung anderer Materialien,wie Titan oder mehreren Zündkerzen zulassen, bleibt den Tunern zur Leistungssteigerung nur der Weg über höhere Drehzahlen.Immer öfter waren die Triebwerke diesen Ther- mischen Belastungen nicht gewachsen und verloren in der letzten Runde an Topleistung oder gingen gleich fest.Dieses führte sogar soweit,das sich die Sitzringe der Auslaßventile aus dem Zylinderkopf lösten.Deshalb ent- wickelte Lantenhammer in zusammenarbeit mit Motorenhersteller GM eine Wasserkühlung, die nicht nur den Zylinder, sondern auch den Zylinderkopf durchspült.
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Bild oben :Unter die Sitzbank hatte Lantenhammer den Kühler gesetzt
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Foto oben links: Die Nockenwellen werden über Zahnräder von einem Zwischenrad angetrieben. Alle Fotos:Stefan Wolf
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Marcel Gerhard 1996 in Herx- heim mit dem wassergekühlten GM.
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Um den allgemeinen Trend hin zu liegenden Motoren Rechnung zu tragen, brachte GM1997 den Typ AF97 herraus.Die Änderungen betrafen hierbei hauptsächlich den Zylinderkopf. Für diesen Typ wurden drei verschiedene Nockenwellen angeboten. Zwei für Langbahn und eine für Speedway. Der Hub der Speedwaynocke beträgt 9,52 mm
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während bei den beiden Langbahnnocken der Öffnungshub 11mm beträgt. Die Einlaßventile haben einen Durchmesser von 34 mm und eine Schaftstärke von 6 oder 7 mm. Bei den Auslaßventilen beträgt der Ventiltellerdurchmesser 30 mm. Der Ventilsitz ist je nach Wahl aus Stahl oder Bronze gefertigt. Der Einlaßwinkel beträgt dabei 34° was eine optimale Füllung des Zylinders garantiert. Der Zylinder ist Nikasil- Beschichtet, wodurch ein ausschleifen des Zylinders nicht mehr möglich ist. Die Elektronische Zündung kommt vom Hersteller SELETTRA. Dieser Typ wurde 1999 durch den MK 2000 abgelöst.
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Die letzte größere Änderung des GM erfolgte im Jahr 2000 wobei zu der Kurz-und Langhubversion auch eine 570 ccm Version für Seitenwagen hinzukam. Da sich Giuseppe Marzotto weitgehend aufs Altenteil zurückgezogen hat, werden die Geschäfte heute von seinen Sohn Emanuelle geführt.
Technische Daten der 2000er Version 2000/86 MK2000/90 MK 2000/90 SD Hubraum 500 ccm 500 ccm 570 ccm Bohrung 86 mm 90 mm 90 mm Hub 86 mm 78,5 mm 90 mm Steuerung OHC/4 Ventile OHC/4 Ventile OHC/4 Ventile Leistung 62-66 PS/ 8000 62-66PS/9000 65-70PS/8000 Drehmoment 65-75 Nm 40-50Nm 80-90 Nm/6500 Höchstdrehzahl 10500 /min 11500/min 8500 /min Frühzündung 30+-1°v.O.T. 26+-1°v.O.T. 32+-1° v.O.T.
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GM mit demontierten Ventildeckel
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GM-V-2 von der Antriebsseite gesehen
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Der GM-V-2-Motor wurde vom Schweizer Tuner Marcel Gerhard, in Zusammenarbeit mit GM, im Winter 2001/02 entwickelt und soll hauptsächlich im Gespann eingesetzt werden. Der Motor hat 748 ccm und kommt damit nahe am Hubraumlimit für nationale Gespanne, von 750 ccm, heran. Das Motorgehäuse wurde dabei aus einen vollem Leichtmetallblock gefräßt. Einer der ersten Kunden des Schweizers ist Europameister Tommy Kunert, der mir freundlicherweise die Genehmigung zur Veröffentlichung dieser Fotos gab. Da der Preis für diesen Motor bei ca.15 000,-€ liegt, werden weitere Exemplare nur nach Bestellung hergestellt. Bisher handelt es sich also um ein Einzelstück
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