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Rudge Motoren waren in den Zwanzigern und dreissiger Jahren des vorigen Jahrhunderts nicht nur bei den englischen Speedwaycracks sehr beliebt, waren sie doch wegen ihrer Vierventiltechnik allen anderen Bahnmotoren überlegen.So war es nicht verwunderlich, das man Rudge-Motoren auch in den Fahrgestellen von Bertram, Schneeweiss (A), Hatton, Mc Coy, Eysink, Imperia, Zündapp, Comerford, Cotton und noch vielen anderen finden konnte. Dabei wurden die für den Export bestimmten Motoren unter der Bezeichnung Python-Rudge verkauft. Als Rudge 1928 die erste Dirt-Track Maschine rausbrachte, war diese mit einem speziellen, auf gute Beschleunigung ausgelegten, 500 ccm Motor bestückt.
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Technische Daten Rudge Dirt-Track 1928
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Bohrung : 85 mm Hub : 88 mm Hubraum: 499 ccm Leistung : 20 PS Ventile : 4 2 Stahl/Nickel Einlassventile 2 Auslassventile mit Hohlschaft Rollengelagertes Stahlpleuel Domförmiger Alukolben AMAC- Sportvergaser M.L.-Zündanlage Zentral angeordnete Zündkerze Innenliegende Ölpumpe
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Der Motor war mit zwei Kipphebelwellen versehen, die von dünnen Stoßstangen betätigt werden und die jeweils zwei parallel nebeneinanderliegenden Ein,- und Auslassventile betätigen. Erst in späteren Jahren wurde das Ventildeck mit einer Haube versehen und die Stoßstangen durch ein Rohr nach oben geführt.
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