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SPR steht für Siegfried Prieß, Rodenkirchen. Siegfried Prieß ,der 1934 geboren wurde, fuhr von 1954 bis 1960 selber aktiv Bahnrennen und war Lokalmatador beim Grasbahnrennen in Rodenkirchen wo bis 1974 gefahren wurde. Als Maschinenbaumeister beschäftigt er sich bereits seit 1960 mit dem Konstruieren und umbauen von Bahn- motoren.Als 1983 der links abgebildete Vierventilmotor auf dem Markt kam ,war dies bereits sein zweiter komplettter Eigenbau.Der erste Motor den Prieß 1978 herrausbrachte war ein DOHC- Vierventiler mit dem Hans- Werner Klaus, ein Weggefährte von Egon Müller aus Kiel, am Langbahn-WM Vorlauf in Scheessel teilnahm und sich sicher fürs Halbfinale qualifizierte. Weil der Motor nicht in die gängigen Fahrgestelle von Hagon, Jawa oder Jap paßte, sondern in einen von Prieß selbst entwickelten Rahmen eingebaut werden mußte, setzte sich diese Konstruktion nicht richtig durch. Also konstruierte der Tüftler erneut einen Motor der in alle Fahrgestelle eingebaut werden konnte.Dieser Motor,der sehr sauber gefertigt wurde,verfügt über einen Zahnriemen,statt der sonst üblichen Steuerkette, die die obenliegende Nockenwelle antreibt. Die vier Ventile werden über Gabelkipphebel betätigt. Der Motor ist noch mit der damals üblichen Frischölschmierung ausgestattet, besitzt aber im Kurbelgehäuse eine Zahnradpumpe die das sich im Kurbelgehäuse ansammelnde Öl in einen Behälter, der Außerhalb des Motors im Rahmen untergebracht ist, ördert. Um Gewicht einzusparen wurde das Kurbelgehäuse aus Magnesium gegossen,so daß der ganze Motor nur 28 kg auf die Waage brachte. Alle Gewinde des Motors einschließlich der Zylinderbolzen sind als Heli-Coil-Gewinde ausgeführt um selbst nach der wiederholten Montage von Motorteilen immer noch einen festen Sitz der Schrauben im Leichtmetall zu gewährleisten. Die Zylinderlaufbuchse besteht aus einer Schleuderguß-GG-Legierung. Kolben ließ Priehs bei der Fa.Mahle nach seiner Anweisung fertigen. Die Kurbelwelle wurde von ihm ebenfalls selbst hergestellt bearbeitet und in verschiedenen Gewichtsklassen angeboten. Auch das Pleuel, welches aus Vergütungsstahl besteht, ist eine Priehsche Eigen- entwicklung und wird nach einem Spezialverfahren gehärtet.
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